Retourenmanagement

Wer heutzutage einen erfolgreichen Onlineshop betreibt, muss dem Kunden laut den gesetzlichen Bestimmungen ein Umtauschrecht bzw. Widerrufsrecht von mindestens 14 Tagen eingeräumen. Um den dafür benötigten Verwaltungsaufwand möglicht gering zu halten und auch den Überblick nicht zu verlieren, sollte das verwendete Warenwirtschaftssystem die Möglichkeit des Retourenmanagement unterstützen. Dazu muss die zurückgesendete Ware des Kunden der ursprünglichen Bestellung zugeordnet, bei Bedarf abgewertet werden und zurück in den Lagerbestand gebucht werden. Diese erfassten Werte müssen sich am Ende auch in der Buchhaltung wieder finden, denn der zurückgesendete Artikel hat eventuell an Warenwert verloren, so dass sich der Gesamtwert der im Lager befindlcihen Artikel verringert hat. Viele der kostenlos oder günstig am Markt befindlichen Systeme bieten diese Möglichkeit nicht. Natürlich ist eine solche Funktion stark von dem Warensortiment abhängig, was den Kunden angeboten wird. Artikel, die individuell auf den Wunsch des Kunden gefertigt oder angepasst werden, sind von diesem Rückgaberecht ausgeschlossen. Sollten Sie also den Einstieg ins Onlinegeschäft planen, berücksichtigen Sie bereits im Vorfeld bei der Planung Ihres Systems, welche Anforderungen beim Handel mit einem eigenen Onlinegeschäft auf Sie zukommen.

 

Kein Freiraum für Individualisten

Trotz der großen Beliebtheit von xt:Commerce ist und bleibt dieses System ein “Einsteigersystem”, wo man nehmen muss was man bekommt. Systemweite Anpassungen stehen für viele Kunden oftmals in keinem Verhältnis, da sie das eigentliche System ja kostenlos erhalten. Professionelle Lösungen setzen dabei auf einen viel modulareren  Kern der Softwarearchitektur und sind somit mit einem relativ kleinen Aufwand angepasst. Zwar bieten mitterweile eine Vielzahl von Drittanbietern eigens für xt:Commerce entwickelte Lösungen an, aber diese Module bzw. Erweiterungen sind gleich mit einem Kostenaufwand verbunden, auch wenn dieser - verglichen mit dem Nutzen - nicht unbedingt hoch ist. Wenn ein xt:Commerce System erstmal im Einsatz ist, vergleicht sich der Kunden gleich mit den Wettbewerbern und entdeckt funktionen und Merkmale die sein Onlineshop nicht erfüllt. Um diese Sonderwünsche berücksichtigen zu können ist je nach Bedarf ein teilweise erheblicher Eingriff in die Strukutr von xt:Commerce notwendig, wobei man an dieser Stelle auch betonen muss, dass damit die Updatefähigkeit des System in der Regel verloren geht. Nach aufwendigen Anpassungen und Erweiterung kann es teilweise sogar güntiger sein, sich für eine kostenpflichtige und vollintegrierte Fullservice Lösung zu entscheiden. Diese Systeme sind an sich geschlossen, bieten aber, was zum Beipiel den Export der Daten für den Steuerberater angeht eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Verwaltungskosten pro Bestellung erheblich zu senken. Durch die zentrale Datenverwaltung aller Informationen ist der Händler in der Lage viel genauer und schneller seine systemweiten Auswertungen und Statistiken zu erstellen. Weiterhin bieten solche Fullservice E-Commerce Dienstleiter und -Systeme die Möglichkeit sich auf das kerngeschäft zu konzentrieren, ohne den mit einem einfachen Shopsystem verbundenen alltäglichen Arbeiten nachzugehen.

Fazit: xt:Commerce ist weit verbreitet und ist ein ideales System um in die Welt des E-Commerce einzusteigen. Wer allerdings ersthaft vorhat, langfristig effizient zu handeln und mit den am Markt bestehen Technologien zu wachsen, sollte sich im Vorfeld überlegen, ob er nicht gleich auf ein professionelle Unternehmenslösung setzt die es ihm ermöglicht alle unternehmensweiten Peozesse abzubilden und zu managen.

 

Onlineshop der nächsten Generation

Otto hat einen neuen Onlineshop für das neue Betriebssystem von Microsoft Vista entwickelt. Die dafür verwendetet Technologie ermöglicht es dem Kunden, die Bekleidung in einer 3D-Ansicht zu beurteilen und virtuell anzuprobieren.  Leider ist dieser Onlineshop nur mit dem PC zu besuchen, da man sich auf die Technologie von Vista entschieden hat, alle anderen Kunden müssen in die Röhre schauen und auf den “normalen” Shop ausweichen. Weiterhin ist es notwendig, den Onlineshop herunterzuladen. Ich muss also wieder eine zusätzliche Software auf dem Heim-PC installieren. Wenn das die Zukunft ist, dann muss ich also für jeden Onlineshop eine eigene Applikation herunterladen?! Nichts desto trotz ist der Shop von der Usability und von der grafischen Aufmachung ein echter Hingucker.

 

E-Commerce Fullservice

Die Umsätze der professionell betriebenen Onlineshops hat sich in den letzten Jahren vervielfacht. Alle Onlinehändler können Dank der immer noch steigenden Internetnutzer auf sehr erfoglreiche im Handelsgeschäft über Ihren Onlineshop zurückblicken. Doch wer in diesem Bereich erfolgreich sein möchte, muss heute wesentlich mehr tun, als nur einen Onlineshop ins Internet zu stellen und dann verkaufen. Damit ist es nicht getan, denn die Seite muss schließlich erstmal gefunden werden. Dazu muss bereits bei der Konzeption eines professionellen Onlineshop der Aufbau, sowie die einzelnen Textpassagen berücksicht werden, so dass die Internetseite auch für die Suchmaschinen gut lesbar sind. Schließlich kommen knapp 90 % aller Besucher und potenziellen Käufer über solche Suchmaschinen.

Ziel jedes Händlers ist es, bei den relvanten Suchbegriffen unter den ersten Plätzen bei den Suchmaschinen aufzutauchen. Da mittlerweile rund 5 Millarden Internetseiten bei den großen Suchmaschinen gelistet sind, kann nicht jeder auf diesen beliebten Seiten auftauchen. Umso wichtiger ist es daher, bereits bei der Planung des Onlinegeschäfts diesen wichtigen Faktor zu berücksichtigen.

 

Kostenlose Onlineshops auf Opensource-Basis

Hier finden Sie in den kommenden Tagen eine Liste fertiger und kostenloser Onlineshops auf Basis von Opensource. Das bedeutet, dass Sie die Systeme kostenlos nutzen dürfen, ohne irgendwelche Lizenzen bezahlen zu müssen.

xt:Commerce
Das wohl bekannteste Shopsystem im deutschsprachigen Raum. Hierbei handelt es sich ursprünglich um eine Abwandlung von osCommerce. Der komplette Code würde überarbeitet und das ganze auf Smarty aufgesetzt. Dadurch ist man heute in der Lage, relativ einfach das Erscheidungsbild des Onlineshop szu überarbeiten.
Nähere Informationen findest Du unter: www.xtcommerce.de

osCommerce
Die Mutter von xt:Commerce. Für dieses System sind mittlerweile unzählige Module entwickelt worden.
Nähere Informationen findest Du unter: www.oscommerce.de