H&M startet eigenen Onlineshop

Bereits im August diesen Jahres will Hennes und Mauritz mit einem eigenen Onlineshop an den Start gehen und damit auch auf dem E-Commerce Markt mitmischen. Die Chancen stehen gut, schließlich ist Deutschland Spitzenreiter bei den E-Commerce Umsätzen. Man kann auf den Onlinstart gespannt sein, denn H&M lockt am Anfang für alle Newsletter Abonennten mit einem Preisnachlaß von bis zu 25%. Was sich bereits bei den anderen großen Händlern wir Tchibo und Otto bewährt hat, findet ab Herbst sich auch bei H&M - ein  Katalog in gedruckter Form. Dieser wird erheblich dazu beitragen, die Umsätze im Onlineshop nach oben zu treiben. Es bleibt also weiterhin spannend, denn H&M wird sicherlich nicht die letzte große Mode-Kette sein, die Ihre Produkte auch über einen Onlineshop anbieten.

 

Web 2.0 in Onlineshops

In den vergangenen Monaten war immer wieder die Rede von Web 2.0. Aber was ist das eigentlich genau? Näher betrachtet, handelt es sich dabei lediglich und einfach ausgedrückt um Internetseiten die gewisse Grundfunktionen zur Verfügung stellen und dann von den Besuchern oder Mitgliedern ausgebaut und gepflegt werden. Bekannte Beispiele für erfoglreiche Web 2.0 Anwendungen im Internet sind zum Beispiel xing.com dem globalen Netzwerk für Geschäftsleute oder qype.com wo einem die Städte in Deutschland näher gebracht werden, indem die Besucher Treffpunkte, Bars, Restaurant oder anderen Locations hinterlegen und bewerten können.

Wo aber finden sich Web 2.0 -Fuktionen in Onlineshops wieder, mal abgesehen von Foren oder Blogs? Denn schließlich sind es genau solche Funktionen, die die Kundenbindung erheblich verbessern könnten. Ein bekanntes Beispiel ist die Bewertungs- und Kommentarfunktion. Ein Kunde hat dabei die Möglichkeit, die bereits erworbenen Artikeln auf einer festgelegten Skala zu bewerten und dazu einen Kommentar bzw. eine Begründung abgeben. Auch die sogenannten RSS-Feeds sind ein Bestandteil der Web 2.0 Entwicklung und sind in einigen Onlineshops zu finden. Damit kann sich der Kunden die Artikel aus seinen Lieblingskategorien täglich problemlos in seinen Newsreader holen, ohne den Onlineshop besuchen zu müssen.

In einigen Onlineshop-Anwendungen hat der Kunde die Möglichkeit einen Preisvorschlag zu einem Artikel abzugeben. Damit kann der Händler dann entscheiden, ob er dem Kunden den Artikel zu seinen Wunschkonditionen verkaufen möchte, oder nicht. Eine sicherlich noch nicht ganz so verbreitete Funktion ist das sogenannte “Tagging”. Zu jedem Produkt lasses sich Tags hinterlegen, die in die Suche mit einbezigen werden, oder in einer Tagcloud gezeigt werden. Das erleichtert die Suche nach bestimmten Artikeln erheblich und stellt auch eine Web 2.0 Funktion dar.