Web 2.0 in Onlineshops

In den vergangenen Monaten war immer wieder die Rede von Web 2.0. Aber was ist das eigentlich genau? Näher betrachtet, handelt es sich dabei lediglich und einfach ausgedrückt um Internetseiten die gewisse Grundfunktionen zur Verfügung stellen und dann von den Besuchern oder Mitgliedern ausgebaut und gepflegt werden. Bekannte Beispiele für erfoglreiche Web 2.0 Anwendungen im Internet sind zum Beispiel xing.com dem globalen Netzwerk für Geschäftsleute oder qype.com wo einem die Städte in Deutschland näher gebracht werden, indem die Besucher Treffpunkte, Bars, Restaurant oder anderen Locations hinterlegen und bewerten können.

Wo aber finden sich Web 2.0 -Fuktionen in Onlineshops wieder, mal abgesehen von Foren oder Blogs? Denn schließlich sind es genau solche Funktionen, die die Kundenbindung erheblich verbessern könnten. Ein bekanntes Beispiel ist die Bewertungs- und Kommentarfunktion. Ein Kunde hat dabei die Möglichkeit, die bereits erworbenen Artikeln auf einer festgelegten Skala zu bewerten und dazu einen Kommentar bzw. eine Begründung abgeben. Auch die sogenannten RSS-Feeds sind ein Bestandteil der Web 2.0 Entwicklung und sind in einigen Onlineshops zu finden. Damit kann sich der Kunden die Artikel aus seinen Lieblingskategorien täglich problemlos in seinen Newsreader holen, ohne den Onlineshop besuchen zu müssen.

In einigen Onlineshop-Anwendungen hat der Kunde die Möglichkeit einen Preisvorschlag zu einem Artikel abzugeben. Damit kann der Händler dann entscheiden, ob er dem Kunden den Artikel zu seinen Wunschkonditionen verkaufen möchte, oder nicht. Eine sicherlich noch nicht ganz so verbreitete Funktion ist das sogenannte “Tagging”. Zu jedem Produkt lasses sich Tags hinterlegen, die in die Suche mit einbezigen werden, oder in einer Tagcloud gezeigt werden. Das erleichtert die Suche nach bestimmten Artikeln erheblich und stellt auch eine Web 2.0 Funktion dar.

 

E-Commerce als Full-Service Dienstleistung

Einen Onlineshop kann heute fast jeder betreiben, denn am Markt befinden sich relativ gute Einsteigersysteme die kostenlos zu haben sind. Allerdings ist E-Commerce weit mehr, als nur einen Onlineshop an den Start zu bringen. Um sich im E-Commerce professionell und erfolgreich am Markt behaupten zu können ist ein umfangreiches Fachwissen gefragt. E-Commerce ist ein komplexes Thema, dass viele in einem Netzwerk befindlichen Komponenten voraussetzt. Dabei kann jede einzelne Komponente über den Erfolg oder auch Mißerfolg des Onlinegeschäfts entscheiden. Die Diensleister werben um Ihre Kunden mit “mehr Umsatz durch weniger Aufwand”. Um Endeffekt handelt es sich dabei um eine reine Kalkulationssache, denn die Anbieter wollen mit Ihrer Diensteleistung auch Geld verdienen. Abgerechnet wird bei vielen nur dann, wenn auch Umsatz gemacht worden ist. Also pro Transaktion oder nach fest vereinbarten Fixkosten.

 

Onlineshopbetreiber vernachlässigen Service

Viele Onlineshopbetreiber vernachlässigen die Serviceleistungen nach dem Kauf. Dabei kann es recht unterschiedliche Gründe dafür geben, dass ein Kunde die Ware zurücksende und einen Ersatzartikel oder eine Gutschrift wünscht. Hier zeigt sich, wer eine gute Kundenbetreuung hat und wer es schnell schafft, im Alltagsgeschäft auch die Retouren und damit verbunden Kundenwünsche zu berücksichtigen. Erhält der Kunden nach der Rücksendung der Ware relativ schnell einen Ersatz oder die Gutschrift, fühlt er sich an dieser Stelle nicht hintergangen und wird den Onlineshop in guter Erinnerung behalten. Die Anzahl der Onlinehändler, die Ihre Kunden nach dem Kauf gut behandeln, ist leider relativ gering, so dass sich in diesem Punkt in Zukunft auf jeden Fall was ändern muss. Den nur zufriedene Kunden kaufen wieder bei Ihnen.